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| Haiti-Hellweg-Schule |
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Die Haiti-Hellweg-Schule, auch kurz HHS genannt, nahm im April 2001 mit 115 Schülern den Betrieb auf. Vorher war jedoch eine medizinische Betreuung der Familien in und um Marouge notwendig. Diese Erkenntnis hatten wir nach einer "Volkszählung" gewonnen. Häufige Erkrankungen waren Mangel-Unterernährung, Augenleiden und Durchfälle. Ein Haiti-Freundeskreis aus Marl setzte sich für die Errichtung einer Krankenstation ein. Der Arzt und sein Team waren an fünf Tagen die Woche vor Ort. Wegen fehlender Infrastruktur waren sämtliche Materialien zu Fuß zu transportieren.
wurden anfangs bis zu 2000 Patienten behandelt. Die Menschen starben bis dahin an einfachen Magen-Darm-Erkrankungen.
am provisorieren Schulgebäude, einem Kirchenrohbau.
Der Unterricht begann mit 115 Schülerinnen und Schülern und sechs Lehrkräften. Die Pädagogen wurden z.T. durch die Haiti Kinder Hilfe ausgebildet. Wegen der großen NAchfrage nach Schulplätzen war der Errichtung eines Neubaus die dringlichste Aufgabe, zumal der Gemeindepfarrer seinen Rohbau fertigstellen wollte und ihn seiner eigentlichen Bestimmung übergeben wollte.
Mit Erlösen der "Oldienight in Wattenscheid" und einer fünfstelligen Beteiligung der Unesco konnten die Arbeiten in 2005 beginnen. Vor Ort organisierte die Projektleiterin der Haiti Kinder Hilfe, Marie-Josée Laguerre, die Bauarbeiten.
Es entstand so ein imposantes Schulgebäude. Acht Unterrichtsräume. Lehrerzimmer, eine Art Bibliothek mit Schulmaterialien und Toiletten. Letztere gab es vor dem Engagement in Ganz-Marouge nicht.
Ob und wieviel von dem Erdbeben übrig blieb, ist bis heute, 26.01.2010 nicht bekannt. Wir wissen jedoch, dass die Bewohner von Marouge wohlauf sind. Drei Kinder aus dem Bergdorf waren zu dem Zeitpunkt der Katastrophe in Port-au-Prince. Sie kamen ums Leben... Weitere Informationen, auch zur Haiti Kinder Hilfe finden sie hier |
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